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30.05.26

Landesarchiv Oberösterreich

Wettbewerb /// Das Schlossareal Bergheim ist ein weithin sichtbarer, landschaftsprägender Ort. Die historische Anlage, welche ursprünglich als Solitär mit Nebengebäuden konzipiert war, hat sich zu einem klar gefassten Ensemble mit zentralem Hof und kammartiger Erweiterung nach Westen entwickelt.

Der Entwurf schreibt diese historische Setzung konsequent fort. Das Landesarchiv wird selbstverständlich über den Schlosshof erschlossen, der Speicher als kammartige Struktur weiterentwickelt und im Westen durch einen präzise gesetzten Hochpunkt akzentuiert.

Der Schlosshof wird zum identitätsstiftenden Entree für das Landesarchiv. Als adressbildender Vorbereich bündelt er Ankunft, Orientierung und Aufenthalt und bildet den Ausgangspunkt für die zukünftige Entwicklung des Areals.

Die Höhenentwicklung folgt einer klaren Abstufung. Am Schloss maßstäblich mit drei Geschossen angebunden, steigert sich das Volumen nach Westen auf sieben Geschosse. Diese Setzung knüpft an die Typologie regionaler Speicherbauten an und verleiht dem Landesarchiv als öffentliche Institution eine angemessene Präsenz im Landschaftsraum.

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